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Die innere Stimme


Eines Tages hört ein Mann aus Ohio eine Stimme in seinem Kopf: „Kündige deinen Job. Verkauf dein Haus und geh‘ nach Las Vegas.“ Der Mann denkt sich nichts weiter dabei. Sicher war das nur Einbildung. In den nächsten Tagen hört er die Stimme jedoch häufiger. „Kündige deinen Job. Verkauf dein Haus und geh‘ nach Las Vegas.“ Vielleicht, denkt sich der Mann, ist es ja doch keine Einbildung, vielleicht erhalte ich hier eine Botschaft. Er beschließt, die Stimmer nicht mehr zu ignorieren. In der folgenden Zeit hört er sie immer häufiger: „Kündige deinen Job. Verkauf dein Haus und geh‘ nach Las Vegas.“ Nach einiger Zeit fasst der Mann den Entschluss, auf die Stimme zu hören. Er muss herausfinden, was es damit auf sich hat. Er gibt seinen Arbeitsplatz auf und verkauft seine Wohnung. Mit dem Geld macht er sich auf nach Las Vegas. Dort hört er die innere Stimme wieder: „Nimm dein Geld, geh ins Rio und registriere dich für das Main Event.“ Der Mann gehorcht. Er nimmt die ganzen $10.000, die ihm der Verkauf seiner Habseligkeiten eingebracht hat, geht in das Casino im Rio Bellagio und kauft sich für sein gesamtes Vermögen in das Main Event der WSOP ein. Das Turnier beginnt. Die erste Hand. Der Mann schaut seine Karten an und sieht die beiden schwarzen Asse. Seine innere Stimme flüstert: „Geh‘ all-in.“ Der Mann geht all-in. Drei Spieler callen. Der Flop fällt Dame-Bube-Zehn, alles in Herz. Die innere Stimme flüstert: „Bockmist, verfluchter.“

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