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Fischfang


Kohl und Schröder sitzen, umringt von Schaulustigen, am Ufer des Rheines und fischen gemütlich in der Nachmittagsonne. Kohl fängt einen Fisch und möchte ihn schnell und schmerzlos mit einem Schlag auf den Kopf töten. Doch unmutiges Gebrumme der Schaulustigen läßt ihn zögern. „Mörder, Schlächter, Fettsack, Vielfraß, Buh!“ Kohl wirft mit mulmigem Gefühl den Fisch wieder zurück.

Da beißt ein Fisch bei Schröder. Er zieht ihn raus, betrachtet ihn und legt ihn in seinen Schoß. Als Schröder den Fisch zu streicheln beginnt, erntet er zustimmendes Murmeln. „Gerhard, was machst du denn da?“ frat der Kohl ein wenig verwundert. „Ach Helmut, schau. Den Leuten gefällt’s so viel besser und tot geht der Fisch auch so.“