Fischfang


Kohl und Schröder sitzen, umringt von Schaulustigen, am Ufer des Rheines und fischen gemütlich in der Nachmittagsonne. Kohl fängt einen Fisch und möchte ihn schnell und schmerzlos mit einem Schlag auf den Kopf töten. Doch unmutiges Gebrumme der Schaulustigen läßt ihn zögern. „Mörder, Schlächter, Fettsack, Vielfraß, Buh!“ Kohl wirft mit mulmigem Gefühl den Fisch wieder zurück.

Da beißt ein Fisch bei Schröder. Er zieht ihn raus, betrachtet ihn und legt ihn in seinen Schoß. Als Schröder den Fisch zu streicheln beginnt, erntet er zustimmendes Murmeln. „Gerhard, was machst du denn da?“ frat der Kohl ein wenig verwundert. „Ach Helmut, schau. Den Leuten gefällt’s so viel besser und tot geht der Fisch auch so.“

Reihenhausbesitzer


Zwei Reihenhausbesitzer unterhalten sich am gemeinsamen Gartenzaun. „Sagen Sie mal, wieviele Rollen Tapete haben Sie gekauft, als Sie Ihr Vorzimmer tapeziert haben? Wir haben das nämlich jetzt auch vor.“ Der Gefragte antwortet: „Zehn Rollen.“

Nach ein paar Tag treffen sie sich wieder. „Wir sind eben fertig geworden. Aber von den zehn Rollen haben wir nur vier gebraucht. Die anderen sechs sind übrig gelieben.“ Der Nachbar antwortet: „Ja, das hab ich mir gedacht. Bei uns sind die damals auch übrig geblieben!“

Das sieben Kilo Baby


Ein kleines Baby aus Ostfriesland schien furchtbar krank zu sein. Seine Mutter war natürlich besorgt und brachte das Baby zum Kinderarzt. Das Baby schrie, wehrte sich und wand sich, so dass es offensichtlich war, dass es dem Baby nicht so ganz wohl war. Der Doktor untersuchte das Baby, öffnete die Windel und rief: „Da haben wir ja das Problem. Das sieht so aus, als ob Sie die Windeln mindestens seit einer Woche nicht gewechselt hätten.“ Darauf antwortete die ostfriesische Mutter erstaunt: „Ja, und? Herr Doktor, auf der Packung stand doch immerhin «bis 7 kg».“

Gratis und trotzdem vergebens


Die Frau Schmied wird in einer Pressefragestunde gefragt: „Was ist der Unterschied zwischen `gratis‘ und `vergebens‘?“ Die durch nichts zu beeindruckende Ministerin erwiderte: „Meine Damen und Herren! In den meisten Ländern gehen die Kinder gratis zur Schule. In Österreich hingegen gehen sie in Zukunft vergebens.“

Vergesslich


Die Lehrerin stellt im Geographieunterricht eine Frage an Beate und bekommt überraschenderweise als Antwort: „Frau Lehrerin, Sie sind aber vergesslich geworden! Gestern haben Sie mich das doch schon einmal gefragt und ich habe Ihnen gestern schon gesagt, dass ich es nicht weiß!“

Arbeitsunfall


Was macht ein Beamter als erstes, nachdem er gestolpert und hingefallen ist? Er blinzelt und nimmt die Hände aus den Hosentaschen. Und warum nimmt er die Hände aus den Hosentaschen? Damit es wie ein Arbeitsunfall aussieht und es bei der notwendigen Krankmeldung keine Schwierigkeiten gibt.

Das tiefe Loch


In der Geographiestunde fragt der Herr Professor seine Schüler: „Wenn ich im Schulhof ein sehr tiefes, quadratisches Loch graben würde, wo käme ich denn dann hin?“ Das kleine Mäxchen antwortet: „Ins Irrenhaus, Herr Professor!“

Es sieht nach Regen aus


Hermann sitzt im Wirtshaus. Es ist später Nachmittag. „Irgendwie schaut’s nach Regen aus“, meint die Wirtin, als sie dem Gast seinen Kaffee serviert. Hermann sieht den Kaffee, dann die Wirtin an und erwidert: „Stimmt. Aber wenn man’s genauer betrachtet, sieht man doch, dass es eigentlich Kaffee sein sollte.“

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