Geistreiches vom stillen Örtchen (11)


Kaum hatte das Restaurant seine Pforten geöffnet konnte man auch im hauseigenen stillen Örtchen folgendes an der Wand in Augenhöhe lesen: „Sieh hoch!“ Ungefähr einen halben Meter darüber stand dann: „Sieh hoch!“ Und knapp unter der Decke stand schließlich: „Sieh wieder runter, denn ich glaube, du pinkelst auf deine Schuhe!“

Elternabend


Beim semesterlichen Elternabend wird unter anderem auch folgende Frage den anwesenden Eltern gestellt: „Was halten Sie eigentlich von der Sexualerziehung, meine sehr verehrten Damen und Herren? Gibt es dazu Meinungen?“ Durch das Gemurmel der anwesenden Eltern ertönt die Stimme von Bachmayer: „Ich hab da prinzipiell überhaupt nichts dagegen, Herr Direktor. Aber wenn Sie meinem Sohn zuviele Hausaufgaben in dem Fach aufgeben, dann kann es sein, dass ich meine Meinung ändere!“

Jahrelanges Warten


Nach zwei langen Jahren kommt der Schotte wieder in seine Heimat zurück. Am Bahnhof, haben seine Brüder versprochen, werden sie auf ihn warten. Doch er sucht erfolglos, bis ihn auf einmal zwei Bärtige ansprechen: „Na, du erkennst uns wohl nicht mehr, was?“ Erstaunt fragt er: „Ja, aber warum habt ihr denn so riesengroße Vollbärte?“ „Bruderherz, wir hoffen schon stark, das du den Rasierer, den du damals mitgenommen hast, auch wieder heimgebracht hast!“

Verwechslung


Die versammelten Grundwehrdiener treten zum Küchendienst an. “Schütze Huber, bei wieviel Grad kocht Wasser?” “Ab genau 100 Grad, Herr Unteroffizier.” “Falsch, Sie sind eine Niete. Es kocht bei 90 Grad.” Drei Tage später nimmt der Unteroffizier den Grundwehrdiener beiseite: “Unter uns, Sie hatten recht, Huber. Ich hatte das mit dem rechten Winkel verwechselt. Aber wenn sie das weiter erzählen, geht’s ab zu den Pionieren!”

Ohrverlust


Ein Mantafahrer rast zum Imbißstand seines Vertrauens, legt eine Vollbremsung genau davor hin, stürmt an den schockierten Würstel-Verzehrern ins Innere, hält vor der Friteuse kurz inne um dann sein Ohr mit Elan in selbige zu halten. Die Verkäuferin findet kurz darauf ihre Sprache wieder und fragt, was das denn soll. Darauf stöhnt der Mantafahrer mit schmerzverzerrtem Gesicht: „Ja, watt denn? Was denkste? Wa? Wer fährt wie Nicki Lauda, der mutt doch auch so aussehen wie da Nicki Lauda!“

Wie mach ich’s kaputt?


Der Chef hat zuviel getrunken und denkt darüber nach, wie er seine Firma kaputt machen kann. Schlußendlich kommt er zu 3 Möglichkeiten, die ihm vielversprechend erscheinen:

  • Er wird ab sofort nur mehr hervorragend aussehende Frauen einstellen, denn das ist die schönste Variante.
  • Er wird das ganze Geld der Firma anzünden, ein Lagerfeuer machen und alle zum Grillen einladen; das ist sicherlich die amüsanteste Variante.
  • Oder aber er wird ab sofort nur mehr Unternehmenssoftware aus Walldorf in Verbindung mit Kommunikationssoftware aus Redmond einsetzen. Das dauert im Ergebnis zwar ein bisschen, aber es ist die mit Abstand sicherste Methode!

Aber, psst! Nicht weitersagen.

Einfach, Einfacher, Am Einfachsten!


In der Cafeteria am Uni-Klinikum unterhalten sich vier Chirurgen, ob es einen Zusammenhang zwischen Beruf einer Person und der Schwierigkeit, diese zu operieren, gäbe. Der erste sagt: „Ich denke, die Buchhalter sind easy. Man schneidet sie kurzerhand auf und findet ihre Organe schön durchnummeriert vor.“ Der zweite: „Aber nein, ich würde sagen, die Bibliothekare, denn wenn man die aufschneidet, dann findet man ihre Organe fein säuberlich klassifiziert und über einen Index sind sie auch jederzeit auffindbar.“ Der dritte: „Aber Quatsch. Dazu muß man doch lesen können! Ich würde sagen, die Elektriker, denn deren Organe sind nach einem Farbcode einfach geordnet. Wirklich einfach.“ Schließlich grinst der vierte und meint: „Aber ihr habt doch alle keine Ahnung. Am einfachsten sind die Anwälte – sie sind generell herzlos und bestimmt ohne Rückgrat, haben keine Eier und last but not least sind Hirn und Arsch beliebig vertauschbar … eigentlich fast so wie Vertreter von Versicherungen.“

Sprachsteuerung auf Chip


Ein Vertreter einer kleinen IT Company, die sich auf die komplette Sprachsteuerung mittels betriebssystem unabhängigem Spezialchips spezialisiert hat baut bei dem mit viel Mühe ergatterten Präsentationstermin verschiedene mit dem Chip ausgestattete Geräte auf, um eine umfassende Vorstellung vor etwa 40 Personen abzuhalten. Nach einiger Zeit hat er alles zum laufen gebracht, räuspert er sich und bittet die Anwesenden um Ruhe. Als er gerade sein Laptop anweisen will, die Präsentation zu starten, kommt ein Zwischenruf aus der letzten Reihe: „computer: format c! enter!“, und bevor der verdutzte Vertreter richtig reagieren kann folgt dem Zwischenruf ein zweiter: „computer: yes! enter!“ Nachdem der  Vertreter seinen Laptop zugeklappt hatte, war er von keiner der anwesenden Personen jemals wieder gesehen worden.

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