Freiheit


Eine Frau wacht mitten in der Nacht auf und wundert sich, daß ihr Mann nicht neben ihr schnarcht. Im Morgenmantel verläßt sie das Schlafzimmer um ihn zu suchen. In der Küche wird sie fündig, sie findet ihn am Tisch, eine Tasse heißen Kaffe vor sich und tief in Gedanken versunken an die Wand starrend. Ein Träne rinnt ihm die Wange herunter und er nimmt einen kräftigen Schluck aus der Tasse. „Ja, aber Liebling, was ist denn los mit dir? Was machst du denn hier um diese Zeit?“ fragt sie ihn.

Daraufhin schaut er auf und mit Tränen in den Augen fragt er: „Erinnerst du dich noch, wie wir vor 15 Jahren unser erstes Date hatten? Kurz nach deinem 16ten Geburtstag!“ – „Aber ja, natürlich erinnere ich mich noch daran!“ – „Erinnerst du dich auch noch daran, daß uns dein Vater dabei erwischt hat, als wir es gerade in meinem Auto gemacht haben?“ – „Ja, aber klar! Das werde ich wohl nie vergessen können.“ – „Erinnerst du dich auch, als er mir seine Schrotflinte vor die Nase gehalten hat und mir gedroht hat: „Entweder du heiratest jetzt meine Tochter oder du wanderst für die nächsten 15 Jahre in den Bau!“-  „Aber, ja!“ sagt sie. Er wischt sich eine weitere Träne von der Wange und sagt schließlich seufzend: „Hmm, ja. Und natürlich weißt du auch, daß ich heute entlassen worden wäre!“

Zuerst da


Ein Dachdecker rutscht bei der Arbeit plötzlich aus, findet keinen Halt mehr und rutscht das ganze Dach hinunter und fällt etwas unsanft auf die Straße. Natürlich sind sofort die ersten Schaulustigen zur Stelle. Und ja, es werden immer mehr. Die Hintersten sehen schon gar nichts mehr, sind aber nichtsdestotrotz ebenfalls neugierig. „Was ist denn da vorne los?“, ruft einer. Von vorne tönt ächzend der Dachdecker, der sich gerade wieder aufgerichtet hat und sich den Staub von der Hose klopft: „Mann, ich weiß auch nicht“, stöhnt er, „ich bin eben erst angekommen.“

Führerscheinprüfung, oder?


Hansi findet sich in folgender Situation wieder:

Er fährt mit dem Auto und hält eine konstante Geschwindigkeit von etwa 130 km/h. Auf der linken Seite befindet sich ein stark abfallender und ungesicherter Hang. Auf der rechten Seite fährt ein riesiges, rotes Feuerwehrauto mit Blaulicht aber ohne Folgetonhorn dafür aber mit der gleichen Geschwindigkeit wie Hansi. Vor ihm galoppiert ein rosa Schweinchen, das unzweifelhaft größer ist als sein Auto und er kann nicht daran vorbei. Hinter Hansi ist ein neuer Eurofighter des österreichischen Bundesheeres auf etwa Bodenhöhe. Das Schweinchen und der Eurofighter haben ebenfalls exakt seine Geschwindigkeit, allerdings versucht der Pilot des Kampffliegers, ihn abzuschiessen.

Was soll er unternehmen um dieser Situation gefahrlos zu entkommen? – Auf jeden Fall weniger Alkohol trinken und vom Kinderkarussell absteigen!

Biblische Überlieferungen


Mal ehrlich, wer hat gewußt, dass das Bundesheer schon in der Bibel erwähnt wurde? Doch, stimmt tatsächlich, und zwar genau in Jeremia (50,6), denn dort steht geschrieben: „… ihre Hirten führten sie in die Irre, trieben sie ziellos in die Berge. Von Berg zu Hügel zogen sie weiter und vergaßen ihren Lagerplatz.“

Übrigens, die öfter anzutreffende Version „… und sie hüllten sich in seltsame Gewänder und irrten ziellos umher …“ hat nichts mit der Bibel zu tun, sonder liest sich nur witziger.

Sauerei …


Die frustrierten Frauen des lokalen Fußballvereins wollen sich von ihren Männern trennen und scheiden lassen, weil mit ihnen einfach nichts mehr anzufangen ist. Und warum, fragt man sich? Na, diese Männer sind hinten nur am fummeln, vorne kriegen sie sowieso keinen rein, aber absteigen wollen sie deswegen auch nicht.

Rationalisierung


Eine Hausfrau steht an der Haustür. Mit der Hand versteckt sie einen Vibrator hinter ihrem Rücken, denn an der Haustür ist ihr Mann, der überraschend nach Hause gekommen ist. Irritiert frag sie: „Du, Schatz, was ist denn los? Du kommst doch sonst nicht so früh nach Hause? Und warum weinst du denn?“ Darauf erwidert er schluchzend: „Ach, weißt du! Ich bin gefeuert worden – und warum? Weil mich in der Firma jemand durch eine Maschine ersetzt hat!“

Wahlversprechen


Alfred Gusenbauer ist gestorben und kommt direkt in den Himmel. Am Eingang trifft er den Erzengel Gabriel. Gabriel spricht Gusi an und sagt zu ihm: „Ich habe mich mit Gott beraten. Wir werden dir die Wahl geben: Du wirst je einen Tag in der Hölle und im Paradies verbringen. Am dritten Tag mußt du eine Entscheidung treffen, wo du bleiben möchtest.“

In der Hölle angekommen, sieht Gusenbauer alle seine alten Freunde. Sie begrüßen ihn euphorisch, spielen Golf und geniesen das Schwimmbad. Im Restaurant essen und trinken die Leute, hören Musik, das Glücksspiel floriert und auch der Teufel sitzt dabei und lacht mit. Am Abend gibt es Tansveranstaltungen, kurz: man amüsiert sich prächtig.

Am nächsten Tag begleitet Gabriel Gusenbauer hinauf ins Paradies. Dort sieht er die Leute auf weißen Wolken sitzen, Musik ertönt leise von irgendwoher, alles ist ruhig und gemütlich und ereignislos.

Am dritten Tag stellt Gabriel die Frage an Gusi: „Nun, Alfred, Hast Du Dich jetzt nach reiflicher Überlegung entschlossen?“ Alfred Gusenbauer antwortet voll Überzeugung: „Ja, natürlich. Aber obwohl es im Paradies recht angenehm ist, will ich doch in die Hölle, denn da tut sich mehr und alle meine Freunde sind auch schon dort.“

Also nimmt Gabriel ihn wieder mit nach unten und kaum klopft er an die Tür, da wird Alfred schon von groben Händen hineingezogen. Erschrocken sieht er eine Wüstenlandschaft, glühend heiß und voller stinkendem Abfall. Seine Freunde tragen zerrissene Kleidung, sammeln den Mist ein und machen überhaupt keinen glücklichen Eindruck mehr. Der Teufel persönlich kommt, gibt ihm eine Plastiktüte und sagt ihm, er solle sich seinen Freunden anschließen und den Abfall einsammeln.

Am Boden zerstört ruft Alfred Gusenbauer: „Ja, aber was ist mit dem Golfplatz, mit dem Restaurant, mit dem Glücksspiel und der tollen Musik passiert?“ Darauf antwortet der Teufel mit einem satanischen Grinsen: „Alfred, alter Junge. Du kennst die Regeln doch schon lange genug! Gestern, das war vor der Wahl – und heute, das ist nach der Wahl!“

Anton und sein Whisky


Anton hatte 20 Flaschen Whisky im Keller, als er erfuhr, daß der Alkohol der größte Feind des Menschen sei. Also beschloß er, den verderblichen Stoff in den Ausguß zu schütten. Er zog den Korken aus der ersten Flasche und goß den Inhalt ins Becken, mit Ausnahme von einem Glas, das er trank. Es war ein großes Glas. Dann zog er den Korken aus der zweiten Flasche und goß den Inhalt ins Becken, mit Ausnahme von einem Glas, das er trank. Dann zog er den Korken aus der dritten Flasche und goß ein Glas voll ins Becken, das er trank. Dann zog er den Korken aus der vierten Flasche, die er trank, mit Ausnahme von einem Glas. Das goß er ins Becken und trank mit Ausnahme von der fünften Flasche. Dann korkte er das Becken aus der Flasche und trank ein Glas. Die sechste Flasche warf er ins Glas und trank aus dem Becken mit Ausnahme von dem Korken. Dann zog er sich aus dem Becken und flaschte den Trank aus dem siebten Glas, das er korkte. Dann warf er die nächsten vier Becken aus dem Fenster und aß sieben Korken mit Ausnahme der Flasche, die er trank. Dann goß er sich zwei Glas ins Becken und zählte 31 Flaschen. Dann trank er elf Gläser und korkte ins Becken. Dann glaste er alle Korken und beckte vierzig Flaschen mit Ausnahme von einem Schnaps Whisky, aber er ist nicht halb so bekorkt, wie manche Leute denken mit Ausnahme von einem Glas in der Flasche und er leckte das Becken aus.

Und die Moral von der Geschichte? Der Alkohol ist nicht zweckdienlich beim Niederschreiben einer Anekdote.

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