Höflich, unhöflich und nachdenklich


Der Vater spricht zu seinem Sohn: „Heute will ich dir die Begriffe höflich und unhöflich erklären. Hol mal das Telefonbuch. Und dann such einfach irgendeine Nummer heraus.“ Gesagt, getan. Der Vater wählt die Nummer eines gewissen Hubertus Feldgrün und brummt ins Telefon: „Hier Huber. Ich hätte gerne ihren Sohn Gustav gesprochen.“ – „Tut mir leid, mein Herr. Ich habe gar keinen Sohn. Sie haben sicher die falsche Nummer.“ Das Gespräch ist somit beendet. „Siehst du, mein Sohn. Das war jetzt höflich.“ Dann wählt der Vater noch mal dieselbe Nummer: „Ich hätte gerne Ihren Sohn Gustav gesprochen.“ „Mein Herr, ich habe noch immer keinen Sohn. Das habe ich ihnen doch schon vorhin erklärt. Sind sie vielleicht schwer von Begriff oder nur dämlich?“ Dann knall der Hörer auf die Gabel. „Siehst Du, mein Sohn, das nun war unhöflich.“ Der Sohn überlegt kurt und sagt dann: „Paß auf, Vater. Jetzt zeige ich dir, was nachdenklich macht.“ Der Junge wählt noch mal die die Nummer von Herrn Feldgrün. „Feldgrün!“ „Hallo, Paps! Hier ist Gustav. Sag, Frage: hat jemand für mich angerufen?“

Geistreiches vom stillen Örtchen (17)


Beim Besuch des stillen Örtchens erkannte der Philosoph weise, dass das Leben eine geschlechtlich übertragene Krankheit ist. Dachte es und notierte es an der hölzernen Tür der Örtlichkeit.

Der Golfkurs


Golf gehört nicht gerade zu den augenfälligsten Fähigkeiten von Amalie. Deshalb rät ihr der etwas entnervte Trainer nach der fünundzwanzigesten Übungsstunde: „Fräulein Amalie, Sie dürfen Ihren Schläger nicht einfach halten wie einen gewöhnlichen Regenschirm. Versuchen Sie mal was anderes, stellen Sie sich doch einfach vor, es sei der Penis Ihres Mannes.“ Das scheint zu funktionieren, denn Amalie holt aus, trifft den Ball und schlägt ihn über beinahe 100 Meter genau ins Loch. „Das war ja wirklich sensationell,“ jubelt der Golflehrer, „und jetzt, Fräulein Amalie, nehmen Sie doch bitte den Schlaeger aus dem Mund und versuchen es noch mal mit den Händen.“

Perpetuum Mobile


Was ist ein Perpetuum mobile? Das ist ein wirklich verärgerter Schotte, der einem ausdauernden Schwaben hinterher rennt, der ihm 50 Cent schuldet.

Glatzkopf-Einarmigen Symbiose


Im Handbuch der unsinnigen Theatervorschriften wir im Kapitel-Quiz folgende Frage gestellt: Warum sitzen im Konzert die Glatzköpfe immer in der ersten Reihe? Damit die Einarmigen, die in der zweiten Reihe sitzen, auch was zum Klatschen haben.

Der größte Lügner


Schneewittchen, Herkules und Baron Münchhausen treffen sich wie durch ein Wunder im Hier und Jetzt – genauer an der Ecke gegenüber. Während ihrer gehaltvollen Unterhaltung meint Schneewittchen plötzlich: „Irgendwie wüsste ich doch ganz gerne, ob ich denn noch immer das schönste Mädchen auf der ganzen weiten Welt bin!“ Darauf Herkules begeistert: „Ja, genau! Und ich wüsste liebend gerne, ob ich immer noch der stärkste Mann weit und breit bin!“ Und auch Münchhausen ist angetan: „Ja, richtig. Ob ich wohl noch der größte Lügner bin?“ Da fällt Schneewittchen ein, dass sie noch den alten Spiegel hat, den sie gleich befragen können. Als erstes geht Schneewittchen und als sie wieder kommt strahlt sie: „Hurra, ich bin immer noch das schönste Mädchen!“ Herkules ist der nächste. Er kommt wieder und meint: „Jawoll! Und ich bin doch der Stärkste!“ Dann geht Münchhausen den Spiegel befragen. Nach ein paar Minuten kommt er wieder – allerdings mit hochrotem Kopf und er flucht mit wütend: „Wer zum Teufel ist dieser Alfred Gusenbauer?“

Die Goldene Toilette


Heinz-Rüdiger erzählt begeistert am Tag nach der noblen Party seinem Kumpel: „Mensch, Karl-Gustav, das musst du dir mal vorstellen. Die Party war doch echt der Hammer, ganz toll, kann ich dir sagen. Alles vom Feinsten. Platin-Bestecke, Marmortische und so weiter und nicht viel mehr. Aber der echte Knaller waren die Toiletten, die waren doch glatt aus Gold!“ „Irgendwie hab ich den Eindruck, dass du ein bisschen zu viel getrunken hast, bei deiner tollen Party!“ erwidert der Kumpel ungläubig grinsend. Doch Heinz-Rüdiger schlägt dem Karl-Gustav vor, sich selbst davon zu überzeugen. Also gehen sie gemeinsam zu den vornehmen Party-Veranstaltern, klingeln an der großen Tür und erklären den Grund ihres Besuches. Darauf ruft die Dame des Hauses, die Treppe im Hintergrund hinauf: „Franz, komm auf der Stelle runter, ich hab hier das verdammte Ferkel, das gestern in unser Waldhorn gepinkelt hat!“

Wir fliegen zur Sonne!


Nach langen Beratungen und Diskussionen in den ländlichen Gemeindehäusern wollen die Ostfriesen nun endlich auch selbst den Weltraum erobern. Doch weil auf dem Mond schon die Amerikaner waren, und der Mars gerade in Angriff genommen wird, beschließen sie für ein Mindestmaß an weltweitem öffentlichem Interesse eine Landung auf der Sonne. „Aber dafür ist es doch da viel zu heiß?“, fragt einer, der nachgedacht hat, recht zaghaft. „Aber ja doch. Doch wir sind schlau!“ beruhigen ihn die anderen unisono, „Wir haben den Anflug und Aufenthalt so geplant, dass wir nachts landen werden und weg sind, bevor es hell wird.“

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