Ein Vögelein


Drei Kumpel, alle drei in festen Händen, fahren mal ohne ihre Frauen auf Urlaub. Nach ein paar Bierchen abends vor der Hütte macht Max den Vorschlag, eine Postkarte mit folgendem Text an die einsamen Frauen daheim zu senden: „Wenn ich ein Vögelein wär‘, dannn flög ich zu dir! Da ich aber keine Vögelein bin, vögele ich hier!“ Noch ein paar Bierchen später wird die Karte auch abgeschickt.

Nach ein paar Tagen kommen die Antworten. Max‘ Frau hat keinen Humor und schreibt: „Laß die Scherze sein, denn das ist gemein! Du bist kein Vögelein, du bist ein Schwein!“ Kumpel Nummer zwei vergeht das Lachen, denn Frau Nummer zwei nimmt’s nüchterner: „Du bist kein Vögelein, du bist ein Wanderer! Drum bleib ruhig dort, mich vögelt ein anderer!“.

Doch der dritte krümmt sich fast vor Lachen, den seine Frau weiß, was läuft. Sie schreibt: „Du bist ein Lügner! Ich glaub kein Wort! Du vögelst kaum hier, geschweige denn dort!“

Keine Versicherung für Springer


Wieder mal ne Übung beim Bundesheer. Kein Grundwehrdienst – Aufbautraining. Die angehenden Fallschirmspringer sollen nun das erste mal aus einem fliegenden Flugzeug springen. Feldwebel Walter bringt jeden einzelnen persönlich an die Luke. Ehrensache. Und schubst ihn einfach raus. Allerdings einer, der wehrt sich. Und zwar mit Händen und Füßen. Walter schafft es trotzdem, der Kerl ist draußen. Irgendwo im Hintergrund erschallt plötzlich lautes, beinahe hysterisches Lachen. Der Feldwebel brüllt: „Was soll das denn? Über so einen Feigling kann man nicht lachen, da muß man weinen!“ Die Antwort aus dem Hintergrund kommt leicht verzweifelt: „Weinen und Feigling ist gut. Weinen und das war unser Pilot wäre wohl angebrachter, Herr Feldwebel.“

Kollegen und Komplimente


Freudestrahlend kommt Frau Klein nach hause und ruft ihrem Göttergatten zu: „Duhuu, Liebling! Heute im Büro haben alle meine Kollegen gesagt, daß ich so wunderhübsche Beine habe! Ganz toll!“ Der Göttergatte, diese Chauvi-Ratter brummt nur: „So, so. Und deinen fetten Arsch haben Sie demnach nicht erwähnt, richtig?“ Worauf Frau Klein etwas säuerlich erwidert: „Nein, Schatz. Von Dir war den ganzen langen Tag keine Rede.“

Frauenparkplätze


Heutzutage findet man in der typischen Tiefgarage des Konsumtempels um die Ecke immer öfter sogenannte Frauenparkplätze. Da Tiefgaragen statistisch gesehen immer noch zum Großteil von Männern entworfen (und gebaut) werden, ist die Frage, warum es solche gibt, eigentlich ganz einfach zu beantworten. Wenn Frauen ihre Autos kreuz und quer auf eigens dafür abgesehene Sperrflächen plazieren (parken?), dann können Sie einfach keine Autos der Männer beschädigen.

Ungewöhnlich


Der Chef führt wieder einmal das jährliche Mitarbeitergespräch. Während der Unterhaltung und nach einem Blick in seine Unterlagen fragt er schließlich ganz erstaunt den Mitarbeiter: „Als das finde ich ja interessant. Ich muß Ihnen sagen, das ist schon faszinierend. Sie arbeiten jetzt seit zehn Jahren hier, waren kein einziges Mal im Krankenstand, haben auch noch keine Kur hinter sich, es sind keine Anzeichen eines Herzinfarkts oder Nervenzusammenbruchs sichtbar und jedes Jahr lassen Sie Urlaubstage verfallen. Mal ehrlich, sind Sie etwa nicht ausgelastet oder fühlen Sie sich unterfordert?“

Pferde muß mann bändigen


An einer Kreuzung stehen ein kleiner Fiat Punto und ein protziger Ferrari Testarossa vor einer roten Ampel. Der Ferrari-Faher lästert mit verächtlicher Mine: „Na, Kleiner, fährst du mit deinem Blecheimer Gassi? Mein rotes Monster hat knappe 600 PS, wie sieht’s in deiner Blechbüchse aus?“ Doch der Mann im Fiat verzieht keine Mine und ignoriert den Angeber. Als es grün wird, zischt der Ferrari wie ein Geschoss weg und verschwindet in der Ferne. Der Fiat nimmt langsam Fahrt auf. Nach etwas mehr als drei Kilometer erreicht der Fiat eine scharfe Rechtskurve. Die Leitplanke ist offensichtlich durchbrochen und er sieht den Ferrari im dahinterliegenden Teich stecken. Genüsslich kurbelt der Punto-Fahrer die Scheibe herunter und ruft süffissant nach unten: „Na, Großer! Kriegen deine Pferdchen jetzt zu saufen?“

Tolles Geschenk


Evi, die kesse Blondine, ruft in einem Fitneßstudio an: „Hallo? Jungs, Ihr müßt mir dringend helfen! Mein Mann hat mir heute was geschenkt, aber ich pass da einfach nicht rein!“ Der Mann vom Studio nimmt’s gelassen und sagt ganz cool: „Keine Panik, liebes Fräulein. Kommen Sie erst mal vorbei, dann machen wir nen Plan und nach ein oder zwei Besuchen paßt ihnen das Kleidchen wie angegossen!“ Da schluchzt Evi, die kesse Blondine: „Aber nicht doch. Sie mißverstehen das. Es ist nicht das Kleid, es ist der dämliche Sportwagen!“

Zwangsheirat?


Die kleine aber feine Software-Schmiede wird von Vater und Sohn gemeinsam betrieben. Eines Tages kommt der Sohnemann mit besorgtem Gesichtsausdruck zu seinem Vater. „Was ist denn los, mein Junge?“ fragt der Vater. „Sag es mir doch. Immerhin sind wir beide Teilhaber an der Firma und tragen gemeinsam ihr Schicksal.“ – „Na, gut, Papa. Ich muß es dir dann wohl oder übel sagen. Die Ute, unsere Sekretärin, bekommt ein Kind von uns und will, daß wir sie heiraten!“

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