Alle Einträge in 'Politik'

Nicht mehr Bundeskanzler


Früher oder später wird auch ein Sandkasten-Kanzler als Bundeskanzler nur mehr eine historische Anekdote sein. Dann wird er sich möglicherweise über einen Anruf, der wie folgt ablaufen könnte, nicht so freuen:

Es klingelt. Ein Gusi nimmt ab. Anrufer: „Guten Tag, Herr Bundeskanzler!“ Gusi antwortet: „Ich bin nicht mehr Bundeskanzler!“ und legt auf. Es klingelt wieder. Anrufer nochmals: „Guten Tag Herr Bundeskanzler!“ Gusi antwortet erneut: „Ich bin nicht mehr Bundeskanzler!“ und legt wieder auf. Es klingelt nochmals. Derselbe Anrufer: „Guten Tag, Herr Bundeskanzler!“ Gusi ist jetzt schon ziemlich genervt: „Ich bin nicht mehr Bundeskanzler! Wie oft soll ich Ihnen das noch sagen?“ Da erwidert der Anrufer: „Aber ja doch, weiß ich doch. Aber ich kann es einfach nicht oft genug hören!“

Leben auf dem Mond


Angela Merkel wurde während einer Pressekonferenz gefragt, ob sie persönlich glauben würde, dass es Leben auf dem Mond gibt. Ihre Antwort kam langsam aber undeutlich: “Natürlich, brennt ja auch jeden Abend Licht da oben!”

Ein Tag Klaus


Der 6-Jährige Mohammed-Ali Sürücü geht das erste mal in die Schule. Gegen Ende des Unterrichts redet der kleine Mohammed mit seinen Mitschülern. „Mensch, Mohammed! Du bist so gut in Deutsch, das ist ja echt fantastisch. Du gehörst zu uns, und wir nennen dich von heute an Klaus, das ist einfacher!“ Der kleine Klaus freut sich so sehr, dass er nach Hause stürmt und die Story seiner Mutter erzählt. Die meint nur: „Das ist ja was, geh doch mal nach oben und sag es deinem Vater!“ Klaus rennt also nach oben und erzählt es auch seinem Vater, der, wie jeden Tag, zu Hause sitzt. Klaus kommt wieder nach unten, allerdings mit einem blauen Auge und seine Mutter fragt milde, was denn passiert sei. Daraufhin antwortet Klaus niedergeschlagen: „Ein Tag nur Klaus sein und integriert und schon haste Stress mit einem Türken.“

Der fehlende Grund


Es war einmal, vor einiger Zeit, da lag ein gewisser George Walker B. wach im Bett und wälzte Gedanken zum Irak – er ordnet noch einmal seine Gehirnwindungen: „Also gut, ich hab etwa 100.000 Marines Gewehr bei Fuß, so um die 10.000 Panzer sind auch klar und auch die Flieger stehen parat. Und auch alle Ländern, die was zählen, sind mit dabei. Und der Rest ist eh egal. Jetzt brauch ich nur noch einen verdammten Grund – was soll ich da bloß nehmen?“

Aus dem Koma


Bundeskanzler Gusenbauer hat einen schweren Verkehrsunfall und fällt ins Koma. Doch nach etlichen, langen Jahren wacht er völlig unerwartet wieder auf. Die Ärzte sprechen von einem Wunder und freuen sich mit ihm. Gusenbauer will wissen, was denn wichtiges passiert ist während seiner Abwesenheit. Einer der Ärzte meint darauf: „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie!“ Gusenbauer: „Ja, hmm. Dann bitte geben Sie mir zuerst die schlechte Nachricht.“ Arzt: “ H.C. Strache ist neuer Bundeskanzler!“ Gusenbauer: „Verdammt, das ist schlimm. Und was ist dann die gute Nachricht?“ Arzt: „Rapid ist wieder deutscher Meister!“

Fischfang


Kohl und Schröder sitzen, umringt von Schaulustigen, am Ufer des Rheines und fischen gemütlich in der Nachmittagsonne. Kohl fängt einen Fisch und möchte ihn schnell und schmerzlos mit einem Schlag auf den Kopf töten. Doch unmutiges Gebrumme der Schaulustigen läßt ihn zögern. „Mörder, Schlächter, Fettsack, Vielfraß, Buh!“ Kohl wirft mit mulmigem Gefühl den Fisch wieder zurück.

Da beißt ein Fisch bei Schröder. Er zieht ihn raus, betrachtet ihn und legt ihn in seinen Schoß. Als Schröder den Fisch zu streicheln beginnt, erntet er zustimmendes Murmeln. „Gerhard, was machst du denn da?“ frat der Kohl ein wenig verwundert. „Ach Helmut, schau. Den Leuten gefällt’s so viel besser und tot geht der Fisch auch so.“

Der größte Witz


Mehmet traute seinen Augen nicht, als er mal kurz den Alkohol starken Tee loswerden wollte. Er fand an der Wand des unreinen WCs folgenden Text:

Such nicht nach Witzen an der Wand –
den Größten hälst Du in der Hand.

Er war natürlich sehr beleidigt, und zündete ein Auto vor einer Polizeistation an. Die Grünen forderten umgehend ein Verbot von WC-Sprüchen in öffentlichen Gebäuden und ein Angebot zum Dialog über Äußerungen im öffentlichen Raum. Und natürlich traten sie energisch gegen diese rassistische Diskriminierung und zum Schutz der Gefühle der Anhänger der Religion der Dauerbeleidigten ein.

Die schwere deutsche Sprache


Auf einem Empfang wurde einmal Bismarck von der Ehefrau eines Botschafters darauf angesprochen, wie schwierig es für einen Ausländer sei, die deutsche Sprache zu erlernen.  So hätten unglaublich viele Wörter zwei Bedeutungen, beispielsweise auch „senden“ und „schicken“. Bismarck soll darauf erwidert haben: „Gnädige Frau, in diesem konkreten Fall gibt es sehr wohl einen eindeutigen Unterschied. Ihr Herr Gemahl ist nämlich zwar ein Gesandter, aber durchaus kein Geschickter.“

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